PJ-Tertial Pneumologie in Asklepios Fachkliniken Muenchen-Gauting (3/2018 bis 7/2018)

Station(en)
A3, C2
Einsatzbereiche
Diagnostik, Station
Heimatuni
LMU Muenchen
Kommentar
Vorab sei gesagt, dass mir die nachfolgende Bewertung Leid tut, weil es trotz meiner Unzufriedenheit einige sehr um mich bemühte Ärzte gab.
Die erste Zeit meines Tertials verbrachte ich auf der Privatstation. Gegenüber solcher Stationen hatte ich gewisse Vorurteile, die sich leider oft bestätigt haben. Internistische Patienten gab es maximal 15, die von einer Oberärztin, 2 Assistenzärzten und dem Chefarzt, der mehrmals in der Woche vorbeischaut, betreut werden. Einen Teil der Zeit war neben mir ein Famulant da. Kurz gesagt kann ich nur sagen, dass ich mich diese Wochen sehr gelangweilt habe, weil es schlicht zu wenig für alle zu tun gab. Eher gehen durfte man trotzdem nicht, sondern musste bis nach der Nachmittagsvisite mit dem Chef warten. Mein Tag bestand daraus, bei der zweimal pro Tag durchgeführten Visite mitzulaufen, Patienten aufzunehmen und Blut abzunehmen bzw. Viggos zu legen. Das hielt sich bei max. 15 Patienten aber sehr in Grenzen.
Nach der Hälfte der Zeit sollte ich auf die Diagnostikstation rotieren. Da aber der PJler, der dann auf die Privatstation rotieren sollte, sich 2 Wochen Urlaub nahm, musste ich gegen meinen ausdrücklichen Wunsch diese 2 Wochen länger auf der Privatstation bleiben.
Am Ende blieben dann nur noch 8 wochen auf der anderen Station für mich, was ich sehr schade fand. Bei fast 50 Betten und nur 3 Assistenten und 2 Oberärzten hätten die meine Hilfe auch gut gebrauchen können. Durch die Blutentnahmen, Viggos und Aufnahmen war so viel zu tun, dass ich es leider wenig zu Bronchiskopien etc. geschafft habe. Immerhin habe ich mich wirklich als Unterstützung für die Ärzte gefühlt, das war viel wert.
Allgemein war leider eine sehr schlechte Stimmung im Haus, viele Ärzte und Pflegekräfte haben in der Zeit gekündigt. Außerdem gibt es keine Notaufnahme. Es gab zwar offiziell eine PJ-Beauftragte, eine Betreuung fand aber nicht statt. Es gab Fortbildungen für Ärzte, die ich aber nicht geeignet für PJler fand. Extra Fortbildungen für PJler gab es nicht. Wer also nicht gerade Pulmologe werden möchte, ist an einem anderen Haus vermutlich besser aufgehoben.
Bewerbung
Ich habe wenige Monate vorher angerufen und um ein Empfehlungsschreiben gebeten.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Fallbesprechung
Patientenvorstellung
Bildgebung
Tätigkeiten
Botengänge (Nichtärztl.)
Patienten aufnehmen
Rehas anmelden
Braunülen legen
Patienten untersuchen
Blut abnehmen
Dienstbeginn
Nach 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Mittagessen regelmässig möglich
Gehalt in EUR
400

Noten

Stimmung Station
3
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
3
Unterricht
5
Betreuung
5
Freizeit
2
Lehre auf Station
4
Insgesamt
4

Durchschnitt 3.40