PJ-Tertial Pneumologie in Robert-Koch-Klinik, Klinikum St. Georg (7/2017 bis 10/2017)

Station(en)
1A
Einsatzbereiche
Station
Heimatuni
Leipzig
Kommentar
Da es sich bei der Inneren um mein letztes Tertial handelte, habe ich alle meine restlichen Fehltage genommen und war daher nur auf der Station 1A des Robert-Koch-Klinikums tätig und kann mich auch nur zu dieser Station äußern.

Hier war es sehr angenehm. Die Stationsärzte waren sehr freundlich und man wurde als PJler schnell ins Team aufgenommen.
Auch der Kontakt zur Pflege war sehr gut und freundlich. Man wurde als echte Hilfe und nicht als Belastung wahrgenommen.
Nach einer kurzen Einarbeitungszeit, die aufgrund des recht hohen Arbeits- und Patientenaufkommens, vor allem durch einen anderen PJler stattfindet, darf man schnell eigenständig Patienten aufnehmen und die entsprechenden Anmeldungen machen, Kurven und Anordnungen schreiben. Wenn man damit durch war, hat man es entweder dem zuständigen Assistenten oder später dann direkt dem zuständigen Oberarzt übergeben und den Fall kurz besprochen.
Die Assistenten die zu meiner Zeit da waren, waren sehr hinterher diese Zeit für mich so lehrreich wie möglich gestalten. Wenn Fragen aufkamen konnte man diese immer stellen, wenn etwas Interessantes zu tun oder sehen war wurde man meistens mitgenommen oder "hingeschickt". Auch wurde versucht, dass man die Visite mitlaufen kann.
Wie in allen Kliniken liegt es aber auch hier ein Stück in der eigenen Hand was man alles sieht. Ich war mal in der Ultraschallambulanz und habe mir einen Tag lang Bronchoskopien angesehen. Ich denke wenn man das anspricht, kann man auch öfters in die Diagnostik gehen.

Typische Aufgaben waren: Blutabnehmen(täglich), iV Medikation verabreichen, Zugänge legen, Patienten aufnehmen (Status,Anamnese,etc.), Arztbriefe schreiben/diktieren.
Man war schnell ein vollwertiges Mitglied und normal in den Arbeitsalltag mit eingebunden.
Typischer Tagesablauf: Blutentnahmen, Frühbesprechung, Visite und dann allgemeier Stationsalltag, Nachmittagsbesprechung mit dem Oberarzt, Feierabend.
Wie für die Innere typisch war ein früherer Feierabend eher die Ausnahme und, wenn man sich einbringen möchte, dann ist man auch eher mal länger da geblieben.
An sich war ich die gesamte Zeit auf der 1A und musste nur ein paar Mal ins Schlaflabor, um dort Patienten aufzunehmen, das ist mal eine nette Abwechslung, aber auf die Dauer bestimmt nicht ganz so spannend.

Mittagspause/Essen:
Seine Pause konnte man sich nehmen. Es wurde versucht, dass auch alle immer zusammen essen. Es gibt in der RoKo nur einen Kiosk und keine feste Kantine, aber man kann sich wohl Essen beim Zulieferer des St. Georgs bestellen, was ich nicht probiert habe. Die Ärzte bringen sich Brötchen und Belag selber mit und ich durfte als PJler da mit essen.
Geld:
Gibt es auch (200,00 Euro/Monat) die allerdings anteilig auf die offiziellen Tage runtergerechgnet werden.
Wäsche:
Man bekommt Kassak und Hosen gestellt (Pool-Wäsche), es gibt Umkleiden und Schließfächer.
PJ-Tage:
Insgesamt gibt es drei PJ-Tage für das gesamtes Tertial
Weiterbildung:
Es findet einmal die Woche in der RoKo eine Weiterbildung für die Ärzte statt. Im Haupthaus gibt es ein bis zweimal pro Woche eine Fortbildung für die Studenten. Es wird einem zwar ermöglicht diese zu besuchen, aber mir war der Weg jedesmal bis ins St. Georg raus zu umständlich.

Alles in allem war es ein lehreiches, angenehmes und lustiges Tertial mit freundlichen Ärzten und einer netten Pflege.
Bewerbung
Bewerbung zentral über die Fakultät. Keine gesonderte Bewerbung nötig. Es gibt die Möglichkeit im Vorfeld Wunschstationen für sein Tertial anzugeben.
Unterricht
1x / Woche
Tätigkeiten
Blut abnehmen
Punktionen
Eigene Patienten betreuen
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Rehas anmelden
Untersuchungen anmelden
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Patienten aufnehmen
EKGs
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
200,00 pro Monat
Gebühren in EUR
Keine

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
2
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
2
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
2
Lehre auf Station
2
Insgesamt
2

Durchschnitt 2.00