PJ-Tertial Anästhesiologie in Bezirksspital Affoltern (6/2017 bis 8/2017)

Station(en)
Anästhesie
Einsatzbereiche
OP
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Ich war für einen Monat in der Anästhesie im Spital Affoltern und kann trotz des nur sehr kurzen Aufenthalts diesen Fachbereich sehr empfehlen. Gerade, wenn man bisher noch keine großen Erfahrungen in der Anästhesiologie gemacht hat, ist Affoltern eine gute Wahl, da man dort die wichtigen Basics, wie Zugang legen, Medis und Infusionen vorbereiten, Beutel- Maske beatmen , Herz- Kreislauf Überwachung,Intubieren, Narkoseeinleitung, überwachung- und Ausleitung, sowie die verschiedenen Beatmungsformen- und parameter lernt . Das Spital ist sehr klein und in der Sommerzeit läuft nur ein OPS. Da man allerdings der einzige UHU ist, kann man in kurzer Zeit sehr selbstständig arbeiten und findet sich aufgrund der Größe schnell zurecht. Ich wurde sehr schnell ins Team aufgenommen und meine Arbeit wurde geschätzt.
Der Tag beginnt kurz vor 7 Uhr und je nach OPS Programm waren wir gegen 15- 16 Uhr fertig. Allerdings kann ich nicht beurteilen, wie es außerhalb des reduzierten Sommerprogramms läuft. Das Spital hat keine Intensivstation , allerdings einen Aufwachraum. Ich war während des einen Monats nur im OPS, bei Interesse kann man sich sicher auch die IMC mit anschauen.
In der Schweiz ist es an kleinen Spitälern üblich, dass die Pflege den größten Teil der Narkoseüberwachung während der OP übernimmt. Außerdem sind sie während Ein- und Ausleitung beim Patienten. Daher ist es sinnvoll, die Pflege zu begleiten, man kann von Ihnen einiges lernen und sich viele Handgriffe abgucken. Das Ärzteteam besteht derzeit aus drei Anästhesisten, welche auch stets bemüht waren, mir sowohl handwerklich ( z.B. Durchführung einer Spinalanästhesie) so viel wie möglich zu zeigen und auch die theoretischen Grundlagen der Narkoseführung zu erklären.
Solang man schaut, dass man dem Team die Arbeit eher erleichtert ( sei es auch die Wagen nach der letzten OP mit Materialien aufzufüllen oder eine Infusion umhängen) und nicht zusätzlich erschwert, hat man gute Chancen schnell im Team mitwirken zu können. Im Nachhinein ist ein Aufenthalt von 2 Monaten meiner Meinung nach sinnvoller. Dienste musste ich aufgrund der kurzen Zeit nicht mitmachen. Sonst ist es üblich, sich diese mit den anderen UAs ( es gab auch welche in der Chirurgie) zu teilen und dann auch auf dem Notfall mit zu helfen. Für Frühstück und Mittagessen war jeden Tag Zeit.
Ich kann Affoltern sehr empfehlen, besonders für all diejenigen, die einen ersten, guten Überblick in der Anästhesie erlangen wollen.

Das Spital stellt auch Personalzimmer.
Bewerbung
1 1/2 Jahr im Voraus
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Punktionen
Eigene Patienten betreuen
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
Vor 15:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
1000

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.27