PJ-Tertial Innere in Spital Limmattal (1/2016 bis 4/2016)

Station(en)
Notfall, Abteilung, Onko, Diagnostik
Einsatzbereiche
Diagnostik, Notaufnahme, Station
Heimatuni
Nicht angegeben
Kommentar
Die durchweg positiven Bewertungen des Spitals haben mich dazu motiviert, mein PJ ebenfalls im Spital Limmattal zu absolvieren. Zunächst mal zum Spital - das ist ein ziemlich kleines Haus mit 3 (2 normale und 1 Privat) Bettenstationen, die zur Medizin (so wird die Innere in der Schweiz genannt) gehören. Hier liegt alles kreuz und quer, Nephro, Neuro, Kardio, etc. Alle Mitarbeitenden des Spitals sind unglaublich nett und es herscht eine super familiäre Atmosphäre. Man rotiert in den insg. 16 Wochen für ca. 5 Wochen auf den interdisziplinärem Notfall, was mit Abstand das Beste am Tertial war. Hier betreut man eigene Patienten, bespricht die dann direkt mit dem Oberarzt und schreibt die jeweiligen Briefe. Eigenltich alles praktische, was ich in meiner Zeit gelernt habe, habe ich auf dem Notfall gelernt. Dann ist man noch eine Woche auf der Diagnostik, was sehr gechillt bei den Arbeitszeiten ist ;-).
Auf der Station war es leider etwas mühsam. Ich hätte mir mehr Einbindung durch die Assistenten gewünscht und die alltäglichen Herausforderungen beschränkten sich meist auf das Warten auf einen Mini Mental oder Schellong. Lerntechnisch war das leider insgesamt recht mau. Die Fluktuation ist im Spital wie auch in der ganzen Schweiz recht hoch, als ich nach der Notfallrotation wieder auf die Station gegangen bin, waren ca. die Hälfte des ärztliche Personals ausgewechselt. Von daher hat man wahrscheinlich mal mehr, mal weniger Glück.
Die Organisation im Spital ist absolut spitze! Telefon, Zugänge, Badge bekommt man direkt am ersten Tag und es lief super. Die Mensa ist auch lecker, schlägt allerdings mit 10-12€ pro Essen recht ein. Insgesamt kommt man nur mit den gut 500CHF eher nicht zurecht. Das Wohnheim ist direkt gegenüber und man kann seine Arbeitskleidung bereits dort anziehen. Ist für 300€ echt ok, das Internet ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das macht die große Dachtereasse wohl wieder wett ;-)

+++ Noch eine kurze Anmerkung, für die, die überlegen Chirurgie im Limmattal zu machen: Ich wäre in der Chirurgie totunglücklich geworden. Man muss ständig Pickettdienste ohne Freizeit- oder finanziellen Ausgleich machen und kann dann nachmittags nicht nach Zürich oder etwas mit den anderen PJlern machen. Eine Freundin hatte mal 10 am Stück. Darüberhinaus sind die Chirurgen auch in Teilen nicht alle so nett, wie man es von den andern Mitarbeitenden gewohnt ist... Da wird man auch schonmal vom cholerischen Chef ohne Grund angemacht. Also - lieber nicht! +++

Bewerbung
2 Jahre
Unterricht
Kein Unterricht
Tätigkeiten
Eigene Patienten betreuen
Patienten untersuchen
Braunülen legen
Briefe schreiben
Patienten aufnehmen
Chirurgische Wundversorgung
Röntgenbesprechung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Gehalt in EUR
567CHF nach Abzüge Steuern & Wohnung

Noten

Stimmung Station
2
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
2
Stimmung Klinik
2
Unterricht
6
Betreuung
3
Freizeit
2
Lehre auf Station
4
Insgesamt
3

Durchschnitt 2.73