PJ-Tertial Allgemeinchirurgie in St. Johannes Hospital Duisburg (7/2015 bis 10/2015)

Station(en)
GC, AC, UC
Einsatzbereiche
Station, OP, Diagnostik
Heimatuni
Duesseldorf
Kommentar
Das PJ am St. Johannes-Krankenhaus hat mir insgesamt gut gefallen.

Während meines Tertials konnte ich verschiedenen Abteilungen kennenlernen. In einigen war es besser, in anderen schlechter. Insgesamt hängt auch immer viel davon ab mit wem man mitläuft. Auch die Kommunikation zwischen Kollegen läuft je nach Station unterschiedlich ab.

Wer wirklich engagiert ist und viel lernen möchte, kann das sicherlich in der AC und UC (Allg. Chir., Unfall Chir.) tun, während man in der GC (Gefäß) sicherlich weniger möglichkeiten hat.
Man muss allerdings regelmäßig seine Rechte einfordern und auch bereit sein länger zu bleiben, um entsprechend mehr gezeigt zu bekommen.

Leider sind die nettesten Abteilungen nicht auch immer diejenigen, in denen man am meisten lernen kann.

Pro:
- ein Studientag... offiziell hat man allerdings keinen sondern seine Arbeitszeit pro Woche, die man dann eben nach Absprache einteilen kann.
- Mittagessen (auch wenn es meistens nicht besonders gut ist ;-) )
- Kleidung gestellt
- Fortbildung (man muss sich selbst ein bisschen kümmern als PJ-Gruppe)
- Dienste sind freiwillig (ich selbst habe welche gemacht und empfehle es auch jedem)
- Prüfung: Sicherlich auch abhängig davon wen man bekommt, aber bei uns war es super und alle Prüfer waren sehr nett! Der AC Chef ist zu seinen Angestellten zwar manchmal etwas (zu) schroff, zu Studenten aber sehr nett (der Leitende OA ist auch genial!). In der Prüfung ist er sehr fair und freundlich.


Contra:
- je nach Abteilung habt ihr Glück oder Pech mit den Leuten... es hängt auch sehr davon ab was ihr wollt... seid ihr sehr ambitioniert und hängt auch gerne mal 1-2 Stunden hinten ran, dann ist die Unfallchirurgie sicherlich genau richtig. Möchtet ihr nicht wirklich in den OP und legt Wert darauf pünktlich nachhause zu gehen, ist es hier eher nicht so toll... in der GC kann man entsprechend weniger tun, allerdings geht man meist überpünktlich nachhause ;-)

- irgendwie hatte ich gehofft im PJ mehr eingebunden zu sein, leider hat meistens niemand Zeit euch einzubinden... es gibt Tage an denen fragt man sich warum man überhaupt da ist

Zusammenfassend:
Ich könnte mir vorstellen mein PJ wieder hier zu absolvieren. Ganz ehrlich glaube ich nicht, dass es an der Charité in Berlin oder Uniklinik in Düsseldorf oder Kreiskrankenhaus in Dingenshausen viel anders ausgesehen hätte. Die Bezahlung entspricht dem dem max. was man als PJler bekommen kann und die Regelung mit "Studientag" ist klasse.
Ich bin zufrieden, kann mir aber auch ein besseres PJ vorstellen.
Bewerbung
Reguläre PJ Anmeldung
Unterricht
2x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Mitoperieren
Briefe schreiben
Blut abnehmen
Botengänge (Nichtärztl.)
Chirurgische Wundversorgung
Röntgenbesprechung
Braunülen legen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Kleidung gestellt
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Essen frei / billiger
Gehalt in EUR
573

Noten

Stimmung Station
3
Kontakt zur Pflege
3
PJler-Ansehen
3
Stimmung Klinik
3
Unterricht
2
Betreuung
3
Freizeit
2
Lehre auf Station
3
Insgesamt
2

Durchschnitt 2.53