PJ-Tertial Chirurgie in Caritasklinik St. Theresia (1/2015 bis 5/2015)

Station(en)
Gefäß- u. Allgemeinchirurgie
Einsatzbereiche
OP, Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde
Heimatuni
Wien
Kommentar
Das Chirurgietertial war das auf das ich am wenigsten Lust hatte.

Gefäßchirurgie:
Das Team war super nett, man durfte viel selbstständig arbeiten und wenn man wollte konnte man viel Verantwortung tragen. Die Chefin ist je nach Laune von sehr freundlich bis wie Chefs einfach mal sein können, entschuldigt sich aber, wenn sie einem gegenüber "ausgerastet" ist. Man durfte in den OP, die Ambulanz und war natürlich auf der Station. In der Ambulanz und im OP darf man nähen. Die Pflege war auch durch die Bank weg sehr freundlich und hilfsbereit. Die Arbeitszeiten: Beginn 06:45Uhr und Ende meist nach 16 Uhr, gerne auch nach 17 Uhr. Täglich gab es eine Röntgenbesprechung von allen drei chirurgischen Abteilungen.

Allgemeinchirurgie:
Super nette Assistenzärzte, die gerne erklärt haben und einen viel machen lassen. Im OP ist Hilfe sehr gerne gesehen, vor allem bei langen/großen Ops und bei Schilddrüsen. Erste Assistenz im OP war keine Seltenheit. Auch der Chefarzt und die Oberärtze/Ärztin waren sehr nett, jeder mit kleinen Eigenheiten, aber immer freundlich. Alle waren daran interessiert, dass man was lernt. Auf der Internetseite steht was von Unterreicht jeden Donnerstag, den gab es leider nicht. Wenn man den aber einfordert ist das sicher möglich. Man kann/soll die Station visitieren, kommt man mal nicht weiter helfen einem die Assistenzärzte gerne. Briefe schreiben lernt man auch.

Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Es war gut organisiert. Mittwochs gab es Unterricht für alle Pjler, der manchmal leider unangekündigt ausgefallen ist. Kleidung bekommt man so viel wie man möchte. Einen Spind bekommt man in der allgemeinen Umkleide. Vergütung ist 150€. Dienste waren möglich, um was zu lernen und gleichzeitig sein Gehalt aufzubessern. 60€ pro Dienst bis 4x/Monat. Das Essen musste man bezahlen (in der Gefäßchirurgie haben die Assistenzärzte gerne für einen Kaffee/Kakao oder auch mal das Mittagessen bezahlt), war aber auch leider nicht all zu gut.
Insgesamt war ich positiv überrascht und es hat mir Spaß gemacht sehr nette und ausgeglichene Chirurgen und Chiruginnen kennenzulernen.
Bewerbung
Bei mir war es ein Jahr.
Unterricht
1x / Woche
Inhalte
Nahtkurs
Fallbesprechung
Bildgebung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Eigene Patienten betreuen
Röntgenbesprechung
Chirurgische Wundversorgung
Punktionen
Patienten aufnehmen
Blut abnehmen
Braunülen legen
Mitoperieren
Briefe schreiben
Patienten untersuchen
Dienstbeginn
Vor 7:00 Uhr
Dienstende
17:00 bis 18:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Mittagessen regelmässig möglich
Kleidung gestellt
Gehalt in EUR
150

Noten

Team/Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
3
Gesamtnote
1

Durchschnitt 1.4