PJ-Tertial Pneumologie in Robert-Koch-Klinik, Klinikum St. Georg (2/2013 bis 4/2013)

Station(en)
3
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Leipzig
Kommentar
Es war eine wirklich tolle Zeit mit sehr, sehr netten Menschen.
Es handelt sich bei der Robert-Koch-Klinik um ein kleines Haus, was aber nicht von Nachteil ist. Man kennt recht schnell jeden auf dem Gelände und ist nicht nur irgendein anonymes Gesicht.
Das Team aus vielen jungen Assistenten und Fachärzten war wirklich super, die Ober- und Chefärztin konnte man auch nur ins Herz schließen. Also insgesamt eine sehr entspannte und freundliche Atmosphäre.
Ich selber war die meiste Zeit auf Station 3 (Onkologie), konnte aber jederzeit überall vorbeischauen. Der Tagesablauf unterscheidet sich wahrscheinlich nicht sonderlich von anderen Kliniken. Ca. um 7:30 ist Dienstbeginn, dort hieß es i.v.-Medikamente spritzen, Flexülen legen und die ein oder andere Blutentnahme zu machen. Danach gab es jeden Morgen eine Frühbesprechung, meistens mit Röntgendemo, bei der man als PJ seine neu aufgenommenen Pat. vorstellen muss.
Der weitere Tagesverlauf gehört dann größtenteils der Routine. Patienten aufnehmen, Röntgenbilder auswerten, Visite usw.. Man darf dann auch recht schnell Aufnahmen alleine machen und sich ein Diagnose-/Therapiekonzept überlegen, welches man dem behandelnden Arzt vorstellt und diskutiert. Nebenher gab es dann ziemlich viele Goodies wie Sonos oder jeder Menge Pleurapunktionen.
Trotz des sehr selbstständigen Arbeitens gibt es bei Fragen immer einen Ansprechpartner welcher versucht sofort zu helfen oder zumindest zu vermitteln.
Das einzige Manko ist die sehr hohe Arbeitsbelastung, mit Arbeitszeiten bis tlw. 17:30 oder auch mal 18:00 Uhr. Allerdings kann man jederzeit sagen wenn man keine Zeit hat oder mal einen etwas "flexibleren" Tag braucht.

PJ-Untericht wurde aufgrund der Größe des Hauses nicht angeboten (jedoch min. 1x/Woche im Haupthaus des St. Georgs, 10 Termine sind für PJ'ler verpflichtend). Allerdings hat der Chef der medizinischen Klinik West (ebenfalls im Haus untergebracht) die spontane Idee einmal in der Woche mit allen PJ'lern eine Lehrvisite mit Patientenvorstellung zu machen. Meiner Meinung nach um Längen besser als die meisten Fortbildungsveranstaltungen, da Medizin zum anfassen und auch wirklich auf die wichtigen klinischen Fakten beschränkt.
Bewerbung
Bewerbung über das St. Georg. PJ'ler in der Robert-Koch-Klinik bzw. medizinischen Klinik West sind immer sehr gerne gesehen, deswegen gibt es auch keine Probleme mit der Vorlaufzeit.
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Bildgebung
Fallbesprechung
EKG
Sonst. Fortbildung
Patientenvorstellung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Punktionen
EKGs
Untersuchungen anmelden
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
Frei verfügbar
Tätigkeiten
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.13