PJ-Tertial Visceralchirurgie in St.-Josefs-Hospital (8/2011 bis 12/2011)

Station(en)
15
Einsatzbereiche
Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Diagnostik
Heimatuni
Hannover
Kommentar
In Cloppenburg sind die Bereiche Allgemein/Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie in einer Abteilung vereint. Aus diesem Grund bietet sich für einen PJ-ler eine gute Möglichkeit ein breites Spektrum an chirurgischen Krankheitsbildern kennen zu lernen.

Ich war auf der Station 15 eingeteilt. Hier lagen viszeralchirurgische sowie gefäßchirurgische Patienten.

Krankheitsbilder/OPs, die ich gesehen/mitoperiert habe:

Allgemein-/Viszeralchirurgisch:
akute Appendizitis, Cholezystitis, Divertikulitis, Magen-/Kolon-/Rektumkarzinom, Leisten-/Nabelhernien, Pilonidalabszess,Hämorrhoiden, Fundoplicatio, Anlegen und Rückverlagerung eines Stomas,VAC-Anlage, Thyreoidektomie.

Gefäßchirurgisch:
pAVK ab Stadium IIb, Varizen, Aortenaneurysma,PTA, Stentanlage, Bypass-OPs, Shunt-Anlage, PTA, ZVK und Schrittmacher-Anlage, Carotis-TEA, bei gefäßchirurgischen Patienten habe ich vorallem die Beurteilung angiographischer Bilder, Messung der Pulse mittels Doppler und die Einstellung eines Heparinperfusors gelernt.

Notfallambulanz:
Hier werden neben viszeral-/ und gefäßchirurgischen auch unfallchirurgische Patienten behandelt. Diese bilden sogar die Mehrheit. Hier habe ich gelernt Wunden zu versorgen, Sono´s zu machen und Röntgenbilder zu interpretieren.

Team:
Ich habe hier ein sehr nettes Team und eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre kennen gelernt. Es bestand ein sehr kollegialer Umgang zwischen Ärzten/Pflege und anderen Berufsgruppen. Jeder hat immer Zeit für den PJ-ler, vom Assistenzarzt bis zum Chef. Ob bei der Visite oder im OP, man hatte nie das Gefühl gehabt eine falsche Frage zu stellen. Jede Frage wurde mit Geduld und Freude beantwortet. Ich wurde jederzeit ernst genommen. Dieses Gefühl motiviert dann einen auch auf Station, im OP und in der Ambulanz selbstständig zu denken und zu arbeiten. Ich habe viel über die Vorstellung eines Patienten kennengelernt, im OP wurden mir verschiedene Knoten-und Nahttechniken beigebracht.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht in diesem Team zu arbeiten. Alle waren sehr freundlich und freuten sich über die Unterstützung eines PJ-lers. Das ganze Team war sehr bemüht dem PJ-ler etwas bei zu bringen. Ich habe sehr viel gelernt und würde ein PJ in diesem Haus jedem empfehlen.
Bewerbung
ein halbes Jahr vorher, geht aber auch kurzfristiger
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Bildgebung
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Briefe schreiben
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Mitoperieren
Punktionen
EKGs
Untersuchungen anmelden
Eigene Patienten betreuen
Patienten aufnehmen
Chirurgische Wundversorgung
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
16:00 bis 17:00 Uhr
Studientage
1x / Woche frei
Tätigkeiten
Aufwandsentschädigung / Gehalt
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
Unterkunft gestellt
Gehalt in EUR
bis 550

Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
2
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Durchschnitt 1.20