PJ-Bericht

"St. Hedwig-Krankenhaus"

Verfasst am 12.08.2010

Note

1.00

  • PJ-Krankenhaus

    St. Hedwig-Krankenhaus

  • PJ-Stadt

    Berlin Deutschland

  • Fachrichtung

    Urologie

  • Station

    5, 1

  • Einsatzbereiche

    Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik,

  • Dauer

    12 Wochen

  • Zeitraum

    4/2010 bis 6/2010

  • Stimmung Station

    1

  • Kontakt zur Pflege

    1

  • PJler-Ansehen

    1

  • Stimmung Klinik

    1

  • Unterricht

    1

  • Betreuung

    1

  • Freizeit

    1

  • Lehre auf Station

    1

  • Insgesamt

    1

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    5x / Woche

  • Inhalte

    Prüfungsvorbereitung
    Repetitorien
    Bildgebung
    Fallbesprechung
    EKG
    Sonst. Fortbildung
    Patientenvorstellung

  • Tätigkeiten

    Briefe schreiben
    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Patienten untersuchen
    Mitoperieren
    Punktionen
    Rehas anmelden
    EKGs
    Poliklinik
    Untersuchungen anmelden
    Eigene Patienten betreuen
    Patienten aufnehmen
    Chirurgische Wundversorgung

  • Dienstbeginn

    Vor 7:00 Uhr

  • Dienstende

    17:00 bis 18:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

  • Sonstiges

    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich

Texte

  • Kommentar

    Das St. Hedwig-KH ist ein überschaubares und wunderschönes (dadurch leider teilweise auch ein wenig unpraktisches) Jugendstil-Haus im Herzen von Berlin.(Nähe Oranienburger Straße). Der Umgangston ist generell freundlich und familiär. Die uroloische Abteilung umfasst zwei Stationen sowie diverse "Außenlieger". Da nur sehr wenige PJs in die Uro wollten, war ich der einzige UroPJ (dafür gabs aber 17 in der Inneren, so dass die Fortbildungen stets gut besucht waren), musste also auf beiden Stationen blutabnehmen etc. Man erfährt allerdings auch viel Hilfe von Seiten der Assistenzärzte. Zuerst war ich der Station 5 zugeteilt, wo ich, sicherlich auch auf Grund von personellen Engpässen und persönlichen Sym- bzw. Antipathien, leider sehr wenig machen durfte und viel auf mich selbst gestellt war. Glücklicherweise war es bereits mein drittes Tertial, so dass man ja weiß, wies läuft. Ich habe mich dann oft in die Urologische Leitstelle oder in den OP verzogen, wo man immer mitmachen konnte. Nach 6 Wochen habe ich dann die Station gewechselt (Station 1) und hatte dort die beste Zeit. Es ging zwar sehr früh los, um 7 begann die TÄGLICHE!!! Oberarzt-Visite. Daher war man am besten schon so gegen 6:45 da, wenn man noch ein Wort mit den Stationsärzten wechslen wollte, Kaffee trinken oder in ein Brötchen beißen. Wärend der sehr straffen und organisierten Visite bekamen die Stationärzte (und damit auch die PJs) ihre ToDo-Liste für den Tag. Man kannte dann alle Patienten und wusste, was für den Tag anstand. Dann ging es um 7:50 in die Frühbesprechung und von dort zum Blutabnhemen und auf Station oder in den OP. Wenn man etwas länger dabei ist steht man als PJ auch namentlich auf dem OP-Plan und hat oft die erste Assistzenz. Die Operateure sind super, die OPs sehr spannend. Von radikalen Nephrektomien über Mundschleimhaut-Harnröhrenplastiken bis zu den Routineeingriffen CiCi, PNL etc ist alles dabei. Prof. Knispel ließ mich sogar "selbst" eine CiCi durchführen. Suprapubische Katheter durfte ich auch legen. Die Stationsarbeit war ebenfalls spannend. Teilweise habe ich ganze Vormittage die Station alleine gehabt, d.h. Entlassbriefe diktieren, Sonographieren, Patienten aufnehmen, Gespräche führen etc. Der leitende OA ist telefonsich jederzeit zu erreichen (auch im OP) und beantwortet jede Frage. Man lernt dort wirklich sehr viel, wenn man möchte: Sono, Untersuchungen, Kodieren, Diktieren, Delegieren, OP-Techniken und und und. Die Fortbildungen fanden bis auf drei Ausnahmen immer statt (fast täglich) und waren fächerübergreifend und durchweg gut. (EKG, Innere, Labormed, Dialyse etc) Allerdings sind sie für PJ verpflichtend mit Anwesenheitslisten. Generell sollte man im St. Hedwig motiviert sein. Wer viel freie Zeit haben möchte, ist dort sicherlich fehl am Platz. Die Chefsekretärin führt genauestens Buch über die Fehltage!!!!! Das sammeln von PJ-TAgen ist jedoch mit Absprache möglich.
    Alles in allem kann ich euch nur zu einem Uro-Tertial dort raten. Ich bin mit meinen Erlebnissen dort vollstens zufrieden. Das Team ist (mit den üblichen kleinen Ausnahmen) toll, das Spektrum groß und der Wissenszuwachs enorm!

  • Bewerbung

    Über LPA

Verfasser

  • Heimatuni

    Berlin

  • Email

    Nicht angegeben