PJ-Bericht

"Universitätsklinikum Aachen"

Verfasst am 03.02.2010

Note

3.13

  • PJ-Krankenhaus

    Universitätsklinikum Aachen

  • PJ-Stadt

    Aachen Deutschland

  • Fachrichtung

    Allgemeinchirurgie

  • Station

    SC 01, Poliklinik, Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie

  • Einsatzbereiche

    Station, OP, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Diagnostik,

  • Dauer

    12 Wochen

  • Zeitraum

    8/2010 bis 11/2010

  • Stimmung Station

    3

  • Kontakt zur Pflege

    3

  • PJler-Ansehen

    4

  • Stimmung Klinik

    3

  • Unterricht

    4

  • Betreuung

    4

  • Freizeit

    2

  • Lehre auf Station

    3

  • Insgesamt

    3

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    1x / Woche

  • Inhalte

    Prüfungsvorbereitung
    Repetitorien
    Sonst. Fortbildung

  • Tätigkeiten

    Briefe schreiben
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Patienten untersuchen
    Mitoperieren
    Poliklinik
    Botengänge (Nichtärztl.)

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    16:00 bis 17:00 Uhr

  • Studientage

    Frei verfügbar

  • Sonstiges

    Aufwandsentschädigung / Gehalt
    Kleidung gestellt

Texte

  • Kommentar

    Pro:
    - die Abteilung arbeitet ernsthaft daran, ihr schlechtes Image zu verbessern
    - relativ breites operatives Spektrum
    - wenn man will kann man die meiste Zeit im OP verbringen und spart sich die eintönige Stationsarbeit
    - überwiegend nette Assistenten/Oberärzte
    - 4-wöchige Rotation in die Gefäßchirurgie möglich (unbedingt machen!!)
    - Freizeit ist kein Fremdwort, Studientage sind frei einteilbar

    Contra:
    - obligatorischer Wochenenddienst auf Station (dafür allerdings freie Tage)
    - keine Mitarbeit in der Notaufnahme oder auf der Intensivstation möglich
    - Grüßaugust für die Privaten und Krückenträger für den Chef spielen müssen (=Chefsprechstunde)
    - Teaching auf Station oder im OP nur durch einzelne engagierte Assistenten
    - wöchentliche Fortbildungen waren nicht immer prüfungs- und praxisrelevant

    Fazit: Nicht so schlimm wie erwartet, nicht so gut wie es mit etwas mehr Engagement seitens der Klinik hätte sein können. Vielleicht wird das besser wenn der alte Chef endlich in den Ruhestand geht. Wenn man auch mal "Nein" sagen kann und das dicke Fell schon mitbringt dann kann man hier seine Zeit aber insgesamt vernünftig nutzen und etwas lernen. Chirurgie ist halt doch irgendwie spannend.

    Nicht zu empfehlen ist die Rotation in die Unfallchirurgie, da kümmert sich nur der Chef sehr bemüht um die PJ-ler, während einen der Rest weitgehend ignoriert. Auf jeden Fall vier Wochen Gefäßchirurgie machen - viel Arbeit, aber noch mehr Lerneffekt in einem tollen Team.

  • Bewerbung

    Zuteilung über das lokale PJ-Büro.

    Im Uniklinikum gibts fast immer einen Platz in der Chirurgie (>15 Plätze!).

Verfasser

  • Heimatuni

    Aachen

  • Email

    Nicht angegeben