PJ-Bericht

"Klinikum Leer"

Verfasst am 22.05.2009

Note

1.60

  • PJ-Krankenhaus

    Klinikum Leer

  • PJ-Stadt

    Leer Deutschland

  • Fachrichtung

    Chirurgie

  • Station

    D1

  • Einsatzbereiche

    Station, OP, Notaufnahme,

  • Dauer

    16 Wochen

  • Zeitraum

    12/2008 bis 3/2009

  • Stimmung Station

    1

  • Kontakt zur Pflege

    1

  • PJler-Ansehen

    1

  • Stimmung Klinik

    1

  • Unterricht

    3

  • Betreuung

    2

  • Freizeit

    1

  • Lehre auf Station

    2

  • Insgesamt

    2

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    4x / Woche

  • Inhalte

    Fallbesprechung
    EKG
    Sonst. Fortbildung

  • Tätigkeiten

    Briefe schreiben
    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Patienten untersuchen
    Notaufnahme
    Mitoperieren
    Botengänge (Nichtärztl.)
    Untersuchungen anmelden
    Eigene Patienten betreuen
    Patienten aufnehmen
    Chirurgische Wundversorgung

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    15:00 bis 16:00 Uhr

  • Studientage

    Frei verfügbar

  • Sonstiges

    Aufwandsentschädigung / Gehalt
    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt
    Mittagessen regelmässig möglich
    Unterkunft gestellt

  • Gehalt in EUR

    400

Texte

  • Kommentar

    Muss vorweg sagen, dass ich sehr interessiert an dem Fach
    Chirurgie bin und mit hohen Anforderungen in das PJ gegangen bin.

    Leer allgemein:
    Die Unterbringung im Wohnheim ist top! Neubau mit eigener Küchenzeile (Spüle, Kühlschrank, Mikrowelle), Bad, Balkon. Die PJ´s sind alle auf einem Flur, was total lustig war.
    Frühstück und Mittag sind kostenlos. Mittag ist auch in der Chirurgie immer möglich, da es meistens eine Saalpause gibt. Frühstück eher schwierig, da man morgens meistens im OP ist.

    Arbeitsalltag:
    Morgens Frühbesprechung (Aufnahmen der letzten Nacht, Rö, etc.) Dann die Aufteilung für die beiden OP-Säle (Knochen- und Bauchsaal)
    Ich war zu diesem Zeitpunk die einzige PJ´lerin in der Chirurgie und meistens mit dem Chef im Knochensaal. Meistens 1. Assistenz für Knie -und Hüft-TEP, selten 2. je nachdem, wenn z.B. ein Praktikant der Seefahrtsschule da war und die gibts fast jede Woche. Mit mehr PJ´lern kann man sich die Bereiche natürlich untereinander besser aufteilen.
    Ich war glücklich, wenn ich im OP eingeteilt war. OP-Pflege und Anästhesie super nett. Hat immer sehr viel Spaß gemacht.
    Der Bauchsaal kam aber ein wenig zu kurz, weil ich mehr oder weniger fest im Knochensaal war, was aber mit der Anzahl der PJler anders aussieht.

    Station:
    Für Blut gibts eine Arzthelferin, trotzdem wirds natürlich gern gesehen wenn der PJler hilft. Braunülen, Aufnahmen, Arztbriefe.

    OP:
    Lagern, DK legen, Abwaschen und Abdecken, meistens 1. Assistenz, Wundverschluss, Verband und Abschlussröntgen sind im Verlauf die Aufgaben des PJlers. Ein bischen Bohren und Sägen darf man unter Aufsicht auch, was super war! (alles je nach Wunsch und Engagement des PJs)! Nach einiger Zeit fand ich die Eingriffe eintönig (täglich H und K-TEP, im Bauchsaal: Hernien, App und GB) Das OP-Spektrum in beiden Sälen ist nicht sehr groß.

    Unterricht:
    Der kam meiner Meinung nach leider etwas zu kurz, was die Chirurgie betrifft. Die Studentenfortbildung der Internisten ist mit Abstand am besten. Gefolgt von der Notfallmedizin und Anästhesie. Gyn war zu meiner Zeit leider nur ein einziges Mal. Aber sehr gut.

    Notaufnahme:
    War ich persönlich auch immer gern. Patienten eigenständig anschauen und mit Dienstarzt besprechen ist meistens möglich. Mit der Übung kann man Röntgen auch eigenständig anmelden (man hat in Leer als PJler einen eigenen Orbiszugang).
    Bei den Einsätzen mit dem NEF kann man auch zu jeder Tageszeit mitmachen, egal in welchem Tertial man eingeteilt ist. Fand ich super und würd es jedem weiterempfehlen.

  • Bewerbung

    über das Studentensekretariat der MHH

Verfasser

  • Heimatuni

    Hannover

  • Email

    Nicht angegeben