PJ Bericht

St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin Deutschland

Erstellt am 04.07.2012
Gesamtnote 1.00
Krankenhaus
St. Hedwig-Krankenhaus
Stadt
Berlin Deutschland
Fachrichtung
Innere
Station(en)
Wachstation
Einsatzbereiche
Station, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, Notaufnahme, Diagnostik
Dauer
16 Wochen
Zeitraum
4/2012 bis 7/2012
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Kommentar
Ich hatte, als jemand, der eigentlich nicht innere machen möchte (bzw. jetzt möglicherweise schon) mein bestes Tertial im St. Hedwig auf der Wachstation.
Die Chefsekretärin Frau Burkhard, ist die erste und einige Sekretärin, die ich kenne, die sich unsere Namen merken konnte und auch sonst organisatorisch alles super gemacht hat und immer unser kompetenter Ansprechpartner war. Sie ist sehr nett und jung geblieben und hat immer ein offenes ohr für PJler.
Das St. Hedwig ist ein sehr schönes geistliches Haus. Kein Patient wird abgewiesen, wenn er keine Versicherung hat und im Haus begegnen einem oft geistig behinderte Menschen, die dort als Reinigungskräfte etc. arbeiten. Insgesamt ein sehr schönes Arbeitsklima, setzt sich das auf den Stationen fort.
Auf der Wachstation war es super. Nette Pflege, nette Ärzte und auch die Oberärztin ist super. man hat ein sehr breites spektrum von Krankheitsbildern, da von allen Stationen Patienten kommen, die Übewachunspflichtig, aber noch nicht intensivpflichtig sind. So lernt man, neben der EKG-Fortbildung, dort super EKGs zu bewerten, man hat viel Zeit zum Nachlesen und wenn einem langweilig ist, kann man auch immer ins Echo oder einen Stock tiefer zu den endoskopischen Untersuchungen gehen, wo ich z.b. auch einmal das Bronchoskop führen durfte. Die Stimmung unter den Assistenzärzten ist außerordentlich gut. Ich war mit einer Rotandin aus einem anderen Krankenhaus dort, die mir viel erklärt hat, mich viel hat machen lassen, wie z.B. Kardiovertieren und es einfach Spaß gemacht hat. Die Schwestern und Pfleger waren zu 90% super freundlich und kompetent. Auf der Wachstation herrscht quasi eine 1zu 1 Betreuung. Wenn man dort zu mehreren ist, wird es leider vom Platz her eng, das habe ich zu Beginn gemerkt, als wir noch einen Famulanten hatten, aber lehrreich war es trotzdem.
Neben den wöchentlichen Fortbildungen der Inneren und Chirurgie gibt es zusätzlich wöchentlich eine Chef-lehrvisite, die sehr lehrreich ist und auch nicht vorführend ist, sondern viel auf Pathophysiologie und klinisch relevante Zusammenhänge eingeht, die man oft nicht im Buch findet. Dazu gab es noch einen sehr guten EKG-Kurs und tolle Röntgen-Fortbildungen auch beim Chef der Radiologie persönlich, der den Kurs sehr interaktiv und lehrreich gestaltet, sodass man sich ärgert, wenn man ihn verpasst. Die Fortbildungen der Inneren und Chirurgie waren meist sehr gut vorbereitet, sehr lehrreich, mit Präsenationen und pünktlichen Ärzten. Hier wurde, nicht so wie ich es in der Chirurgie erlebt habe, nicht bloßgestellt und abgefragt, sondern systematisch und interaktiv erklärt. Bei Ausfall wurde rechtzeitig benachrichtigt bzw. Frau Burkard hat uns weitergeholfen.

Insgesamt mein bestes Tertial und überaus empfehlenswert. Ein freundlicher und kompetenter Chefarzt trägt eben doch sehr verstärkt zur Klinikatmosphäre bei.

P.S.: Dies ist KEIN gefälschter Bericht, auch wenn der so gut ausfällt. Das hat das St. Hedwig mit der fülle an PJlern nicht nötig. Ich habe das Gefühl, dass die PJler der anderen Stationen nicht durchweg alle so ein positives Tertial hatten wie ich, aber das könnt ihr ja in anderen Berichten nachlesen. Die Wachstation ist jedenfalls durchweg empfehlenswert.
Bewerbung
Übers PJ-Büro. Da die Charité dort mehr PJler zulässt als an Kliniken, die nicht an sie angebunden sind, sollte es nicht so schwer sein, einen Platz zu bekommen.
Stationswunsch dann per Mail an Frau Burkhard, die das mit Sicherheit zuverlässig einteilt=)
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
Prüfungsvorbereitung
Repetitorien
Bildgebung
Fallbesprechung
EKG
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Braunülen legen
Röntgenbesprechung
Blut abnehmen
Patienten untersuchen
Notaufnahme
Untersuchungen anmelden
Patienten aufnehmen
Dienstbeginn
7:00 bis 8:00 Uhr
Dienstende
15:00 bis 16:00 Uhr
Studientage
Gesammelt am Ende
Sonstiges
Essen frei / billiger
Kleidung gestellt
Mittagessen regelmässig möglich
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Noten

Stimmung Station
1
Kontakt zur Pflege
1
PJler-Ansehen
1
Stimmung Klinik
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Lehre auf Station
1
Insgesamt
1

Verfasser

Heimatuni
Berlin
Email
Nicht angegeben.

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