PJ-Bericht

"Asklepios Klinik Barmbek"

Verfasst am 30.11.2007

Note

3.73

  • PJ-Krankenhaus

    Asklepios Klinik Barmbek

  • PJ-Stadt

    Hamburg Deutschland

  • Fachrichtung

    Allgemeinchirurgie

  • Station

    2a

  • Einsatzbereiche

    Station, OP,

  • Dauer

    8 Wochen

  • Zeitraum

    8/2007 bis 11/2007

  • Stimmung Station

    2

  • Kontakt zur Pflege

    4

  • PJler-Ansehen

    3

  • Stimmung Klinik

    4

  • Unterricht

    5

  • Betreuung

    4

  • Freizeit

    2

  • Lehre auf Station

    4

  • Insgesamt

    4

Fotos

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Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    Häufiger als 5x / Woche

  • Inhalte

    EKG
    Sonst. Fortbildung
    Bildgebung

  • Tätigkeiten

    Briefe schreiben
    Braunülen legen
    Röntgenbesprechung
    Blut abnehmen
    Mitoperieren

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    16:00 bis 17:00 Uhr

  • Studientage

    Gesammelt am Ende

  • Sonstiges

    Essen frei / billiger
    Kleidung gestellt

Texte

  • Kommentar

    Insgesamt war es ein sehr durchwachsenes PJ-Tertial. Als ich mit meiner Kollegin am ersten Tag ins Arztzimmer kam, saßen da schon 8 PJler. Aber wir hatten alle zu tun, ohne uns tot zu machen. Ein paar schrieben Briefe, die anderen waren in der Ambulanz, machten Visiten oder waren im OP. Doch plötzlich waren alle weg. Und wir waren 8 Wochen lang zu zweit. Plötzlich lief natürlich nichts mehr auf Station. Die Briefe blieben liegen. In der Ambulanz entstand eine Riesenschlange, weil der arme diensthabende Arzt einfach alleine nicht hinterherkam. Wir beiden waren pflichteingesetzt im OP. Es durfte keiner von uns krank werden, andernfalls fiel halt ein Saal aus. Es war keine Seltenheit, dass wir 5-6 Stunden am Stück als 1.Assistent im OP standen, weil einfach keine Leute da waren. Die Abteilung ist chronisch unterbesetzt. Und das zeigte sich natürlich auch in der Laune einiger wider.(Wofür ich übrigens vollstes Verständnis habe). Einige versuchten uns aber trotz der grotesken Situation wirklich noch was zu zeigen, bei anderen (der Name wurde schon in vorherigen Beschreibungen erwähnt)hatte man immer das Gefühl er wolle einen nur examinieren fürs eigene Ego. Dieser Meinung waren eigentlich alle, mit denen ich gesprochen habe. Dass diese Bewertungen hier den Leuten nicht egal ist, haben wir am eigenen Leib erfahren. Nachdem sie von den schlechten Ergebnissen gehört hatten, wurde alle doch ein bißchen netter und zuvorkommender. Zusammenfassend: Wer Chirurg werden will, für den wäre das PJ hier ein Traum gewesen. Nur OP, kaum bis keine Blutentnahmen. Unterricht fand täglich fächerübergreifend statt. Konnte aber nie teilnehmen, weil ich immer im OP stand. Essen gabs umsonst. allerdings nur bis 14 Uhr. also entweder von Kollegen besorgen lassen oder (wenn möglich) früh essen gehen. Viel gesehen hab ich, keine Frage, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ich als billige ( vom Kultus-Ministerium bezahlte)Arbeitskraft missbraucht wurde. Zum Schluss hat sich der Chef aber persönlich bei uns bedankt. Das war ein versöhnliches Ende eines harten Chirurgie PJ.
    P.S. die Assistenten sind alle total in Ordnung, sie gehen aber alle aufrund des mangelnden Personals total auf dem Zahnfleisch, dass sollte man wissen

  • Bewerbung

    Nicht angegeben

Verfasser

  • Heimatuni

    Hamburg

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